Samstag, 12. März 2016

Bulletjournal - wie ich mein Leben so plane



Mittlerweile hat das Bulletjournal ganz schön an Bekanntschaft gewonnen. Ich habe es vor circa 2 Jahren als super Methode entdeckt, meinen Alltag produktiver zu gestalten. Da habe ich es dann auch konsequent zur Examensvorbereitung angewandt. Im Anschluss ist die Motivation dafür leider wieder etwas verschwunden. Vor einem halben Jahr habe ich sie aber wieder gefunden und seitdem viele Tage mit meinem Bulletjournal geplant. Und ja, wenn ich es verwende, bin ich definitiv produktiver.



Index
Den mache ich in jeden Bulletjournal wieder ganz brav auf die erste Seite, aber eigentlich verwende ich ihn gar nicht so richtig. Meine Orientierung im Bulletjournal sind kleine Post-Its, die auf der Seite des aktuellen Monats und dem jeweiligen Tag kleben, das ist für mich einfacher, als jedes Mal wieder vorne nachzuschlagen. Uni-Termine gibt es dann noch ein Extra-Post-It, das immer auf die aktuelle wichtigen Liste hinweist.

6-Monats-Übersicht
Die habe ich in meinem aktuellen Bulletjournal zum ersten Mal, ich dachte, dass sie gerade um Dinge für den Umzug zu planen sehr praktisch sein könnte. Ich habe sie aber noch nicht sehr ausführlich genutzt. Es stehen nur ein bis zwei Sachen für jeden Monat darin und die notiere ich mir auch nochmal in der jeweiligen Monat-Task-Liste. Die 6-Monats-Übersicht ist also nichts für mich.



Monatsübersicht
Angefangen habe ich ganz klassisch mit der Monatsübersicht und den monatlichen Tasks. In manchen Monaten kann ich schon direkt am Anfang des Monats die komplette Übersicht ausfüllen, manchmal füllt sie sich aber erst im Laufe des Monats. Mir bietet sie einen Überblick was in dem Monat konkret ansteht, so kann ich Dinge langfristiger vorbereiten und kann kurzfristige Sachen sehr gut vermeiden.



Wochenplan
Jede Woche gibt es einen Kasten, in dem die wichtigsten Ziele / Gewohnheiten, die ich in der Woche schaffen will, aufgeschrieben sind. Dort kann ich dann abhaken, wenn ich die Sachen am jeweiligen Tag gemacht habe und sehe am Ende der Woche genau, was ich geschafft habe und was nicht. Es gibt auch ein +/- Feld für positives oder negatives Feedback und der eigentliche Plan war, mich zu "belohnen", wenn ich etwas so durchgezogen habe wie geplant. So richtig funktioniert das aber noch nicht für mich. Ich hab mir einfach noch keine"Belohnungen" und "Strafen" überlegt und weiß auch gar nicht, ob das für mich der richtige Weg ist.


"Tagesplan"
Seit ich auch mein Essen plane besteht mein Tagesplan aus dem Datum, den jeweiligen Gerichten des Tages und dann einfach aus einer Übersicht was für den Tag geplant ist. Ich schreibe mir auch eigentlich "unwichtige" Aufgaben mit auf, weil es mir einfach ein sehr gutes Gefühl gibt, wenn ich Dinge wegstreichen kann. Also steht da auch schon mal "Abspülen" und "Wäsche" dabei.
Die Essensplanung gefällt mir so noch nicht, weil ich am Anfang der Woche jeden Tag schon notieren muss, ohne zu wissen, wie viel da anfällt und wie viel Platz ich brauche. Hat jemand Tipps für mich?


Wer noch Inspiration für sein Bulletjournal braucht, sollte auf jeden Fall auf Pinterest und Instagram vorbei schauen. Wenn ich mir etwas Neues überlegt habe, was rein kommen soll, schau ich da als erstes, ob sich nicht schon jemand eine gute Umsetzung überlegt hat.

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