Sonntag, 10. April 2016

Halbmarathon-Training

Jetzt ist also die erste Woche richtiges Training für den Halbmarathon vorbei. Sechsmal hab ich diese Woche Sport gemacht und ich merke heute wirklich fast jeden Muskel am Körper. Trotzdem bin ich insgesamt relativ zufrieden mit dem Training.



Montag:
Montag Morgen 7 Uhr - eigentlich gar nicht meine Zeit zum Laufen, aber die Gelegenheit muss man mal nutzen. 7 Kilometer in ganz lockerem (und langsamen) Tempo. Dafür dass es so früh war, war es eigentlich ganz gut. Der Puls war sogar mal in einem normalen Bereich für einen Morgenlauf. Normalerweise hüpft er um diese Uhrzeit so bald ich mich irgendwie bewege, total noch oben. Aber so war es doch ein Herzkreislauftraining, also alles wie geplant. Und die Natur sieht um diese Zeit tatsächlich sehr schön aus.

Dienstag:
Wenn man kein Auto hat, fährt man Rad. Insgesamt 1,5 Stunden Rad fahren einmal zu meinen Eltern und wieder zurück. Also mit einer entspannten Pause dazwischen. Immer mit Gegenwind, dafür flach. Auch wieder ein Herzkreislauftraining, beim Weg zurück hatte ich einen höheren Puls, weil ich mich ein bisschen beeilt hab, aber alles noch im Rahmen.



Mittwoch:
Intervalltraining mit dem Verein. 3 x 2000 Meter in 6:10 Minuten standen auf dem Programm. Das erste Intervall war ich viel zu schnell, weil ich mich verrechnet habe. Laufen und gleichzeitig Zwischenzeiten im Kopf rechnen kann ich nicht besonders gut. Dafür waren das zweite und dritte Intervall fast in der perfekten Zeit und gar nicht so schlimm wie gedacht, am Schluss wurden die Beine aber schon ziemlich schwer. Nach dem Mittagessen war mir eigentlich ziemlich übel, das Laufen ging dann doch erstaunlich gut. Insgesamt waren es fast 10 Kilometer.

Donnerstag:
Nach 3 Jahren mal wieder ab aufs Pferd. 1 Stunde Reiten. Erstaunlich dass man gleichzeitig so viel und so wenig verlernen kann. Manche Sachen haben wie von alleine funktioniert und andere so gar nicht. Aber ich denke das kann nur besser werden.

Freitag:
Buuumm - Muskelkater. Reiten ist dann doch eine ungewöhnliche Belastung. Also ein lockerer Lauf am Abend, wieder im Herzkreislaufbereich und eher langsam. Locker wäre aber anders gewesen, meine Beine waren wie zwei Steine, die ich nur mit viel Mühe vorwärts bewegen konnte. Immerhin 5,5 Kilometer.



Samstag:
Trainingspause mit Reifen wechseln und Auto putzen, war auch nötig, die Beine hatten sich nämlich noch nicht wieder erholt.

Sonntag:
Der Muskelkater will irgendwie nicht weniger werden und breitet sich langsam aus. Aber ein langer Lauf am Wochenende ist wohl Pflicht im Halbmarathon-Training. 12 Kilometer, wieder sehr langsam. Das war der "schlimmste" Lauf der Woche. Ich war unmotiviert, hatte keine Lust und die Beine waren immer noch ziemlich schwer. Wäre mein Freund nicht dabei gewesen, hätte ich es wohl nicht durchgezogen und er musste dafür auch noch meine Laune ertragen. Merke also: wenn ich keine Lust habe, lieber alleine laufen gehen.

Fazit:
So viele Kilometer wie diese Woche war ich lange nicht mehr laufen und das merke ich auch definitiv in den Beinen. In der nächsten Woche sollte ich also die Tage zwischen den Läufen irgendwie regenerativer gestalten. Gedehnt habe ich mich heute ausgiebig und heute Abend gehts noch auf die Black Roll, um wirklich die letzten Reste des Muskelkaters wegzurollen. Und dann geht es hoffentlich voller Motivation in die nächste Woche Training.


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